Präsident von Borussia Mönchengladbach:Der Weltmeister von 1974 ist Schützenbruder aus Überzeugung

Rainer Bonhof, Fußball-Weltmeister von 1974 und amtierender Präsident von Borussia Mönchengladbach, feiert sein 20-jähriges Schützen-Jubiläum beim Schützen- und Heimatfest „Unges Pengste“ in Korschenbroich. Er fühlt sich, wie er sagt, seinen Schützenbrüdern aus dem Zug „Pappköpp“, dem größten der Korschenbroicher Schützenzüge, eng verbunden.
Dabei konnte Bonhof mit dem Schützenwesen zunächst überhaupt nichts anfangen. Er musste überredet werden, doch mal mitzumachen. Bonhof erinnert sich: „Als mich meine Freunde dann aber in Jacke und Hut der Schützenbrüder gesteckt haben, stellte ich fest, dass das Beisammen sein von Jung und Alt bei den Pappköpp unheimlich viel Spaß macht. Seitdem hat es mich doch gepackt und ich bin dabeigeblieben.“ Die Verbindung zu den 34 Schützenfreunde seines Zuges, der verschiedene Generationen verbindet, sei über die langen Jahre hinweg immer enger geworden. Bonhof versteht sich mittlerweile als „Sommerbrauchtumsexperte“, das rheinische Brauchtum ist für ihn, so bekennt er, fester Bestandteil seines Daseins. Für seine Schützenfreunde ist er „der Rainer“.

Schützenkönig aber will Rainer Bonhof nicht werden: „Ich war bereits einmal Zugschützenkönig, das war eine tolle Erfahrung, reicht mir aber auch vollkommen aus.“
Wie sein Vorgänger im Amt des Borussen-Präsidenten Rolf Königs betrachtet Bonhof Borussia Mönchengladbach als Ganzjahresbrauchtum: „Wir unterstützen als Borussia das Brauchtum in Mönchengladbach das ganze Jahr über. Dazu kommt, dass wir unser eigenes Brauchtum auch über das ganze Jahr hinweg pflegen – wir haben jeden Tag etwas zu tun und zu arbeiten und tragen viele schöne Spiele im Borussia-Park aus.“
Wer Rainer Bonhof als bestens trainierten Schützenbruder paradieren sehen will, muss Pfingsten zum Schützen- und Heimatfest nach Korschenbroich kommen. www.unges-pengste.de